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Schwangerschaftsdiabetes: verstehen, handeln und Mutter und Kind schützen
Was ist Schwangerschaftsdiabetes?
Schwangerschaftsdiabetes, auch Gestationsdiabetes genannt, ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel während der Schwangerschaft. Er tritt meist im zweiten Trimester auf und verschwindet in den meisten Fällen nach der Geburt.
Es ist wichtig, ihn von vorbestehendem Diabetes zu unterscheiden: Manche Frauen haben bereits Typ-1- oder Typ-2-Diabetes vor der Schwangerschaft. In diesem Fall bleibt die Erkrankung auch nach der Geburt bestehen.
Studien zufolge entwickeln etwa 8 % der schwangeren Frauen Schwangerschaftsdiabetes.
Ursachen von Schwangerschaftsdiabetes
Im 2. und 3. Trimester produziert der Körper „Insulin-Gegner“-Hormone, die die Wirkung von Insulin verringern. Kann die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Insulin nachproduzieren, steigt der Blutzuckerspiegel – das ist Schwangerschaftsdiabetes.
Risikofaktoren:
Übergewicht oder Adipositas (BMI > 25)
Alter über 35 Jahre
Familiäre Diabetesvorgeschichte
Nüchternblutzucker > 0,92 g/L zu Beginn der Schwangerschaft
Frühere Geburt eines Babys > 4 kg
Risiken für Mutter und Kind
Für die Mutter:
Bluthochdruck oder Präeklampsie
Frühgeburt oder Kaiserschnitt
Erhöhtes Risiko für Diabetes nach der Schwangerschaft
Übermäßige Fruchtwassermenge
Für das Kind:
Makrosomie (> 4 kg bei Geburt)
Neonatale Hypoglykämie
Risiko für Atemnot oder Herzfehlbildungen
Risiko, später Typ-2-Diabetes zu entwickeln
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Schwangerschaftsdiabetes behandeln und kontrollieren
Individuelle Empfehlungen von Arzt, Gynäkologe oder Ernährungsberater befolgen
Ernährung anpassen, um den Blutzucker zu regulieren
Tägliche Bewegung von ca. 30 Minuten, sofern vom Arzt erlaubt
Blutzuckerkontrolle 4 bis 6 Mal täglich
Insulintherapie: Etwa 1 von 4 betroffenen Schwangeren benötigt Insulin, wenn die Blutzuckerwerte trotz Diät nicht stabil bleiben
Zur Unterstützung bei einer ausgewogenen Ernährung kann das Buch Je réussis ma détox sucre von Bérangère Philippon oder ihr Instagram-Account sehr hilfreich sein.
Nach der Geburt: gesunder Lebensstil & Stillen
In den meisten Fällen verschwindet der Schwangerschaftsdiabetes nach der Geburt, doch einige Frauen entwickeln später Typ-2-Diabetes. Es ist daher wichtig:
einen gesunden Lebensstil beizubehalten
regelmäßige körperliche Aktivität
ausgewogene Ernährung
Stillen: ein wertvoller Verbündeter
Stillen wird Müttern mit Schwangerschaftsdiabetes stark empfohlen. Es:
senkt das Risiko für Typ-2-Diabetes bei der Mutter
bietet langfristige Vorteile für das Kind
- Stillen in einer bequemen Position
Ein ergonomisches Stillkissen ist ein wertvoller Helfer. Es beugt Rückenschmerzen vor und ermöglicht es, das Baby sicher abzulegen. Sie können ein passendes Kissen hier entdecken.
Dank
Danke an Dr. Léa Bertrand, Gynäkologin in Brest, für ihre Korrektur und Beratung.
Haiku
Zucker und Wärme,
das Baby trinkt kleine Schlucke,
Herz im Gleichgewicht..






