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REF Stillen: Der starke Auswurfreflex
Während manche werdende Mütter anfangs Schwierigkeiten haben, Milch herauszubekommen, fließt bei anderen die Milch zu schnell oder zu stark. Das kann für die stillende Mutter, die sich umstellen muss, unangenehm sein, aber auch für das Kind, das dazu neigt, sich von der Brust zu lösen und ständig quengelt. Wir erklären Ihnen alles über den starken Milchspendereflex (REF) und wie Sie trotz REF unbeschwert stillen können.
1 Was ist der starke Milchspendereflex beim Stillen?
Bevor wir erklären, was der starke Milchspendereflex (REF) ist, ist es wichtig zu verstehen, woher er kommt. Eine junge Mutter kann stillen dank der Produktion von zwei Hormonen: Prolaktin, das die Milchbildung anregt, und Oxytocin, das den Milchfluss ermöglicht. Im Fall des REF interessiert uns vor allem das Oxytocin.
Dieses Hormon wird durch verschiedene Reize ausgeschüttet – sei es, wenn das Baby seine Lippen an die Brust legt, wenn es kleine Laute von sich gibt, um zu zeigen, dass es trinken möchte, oder sogar wenn es weint.
Manchmal kann dieser Milchspendereflex jedoch zu stark sein. Dann fließt die Milch so kräftig, dass das Baby beim Trinken behindert wird. Der Ursprung liegt in einer physiologischen Reaktion. Man spricht dann vom starken Milchspendereflex (REF), bei dem die Milch sehr schnell und in großen Mengen fließt – was es dem Neugeborenen erschwert, ruhig und entspannt zu trinken.
2. Wissen Sie, ob Sie einen REF haben: die Zeichen, die nicht lügen
Es ist nicht so, dass Sie automatisch einen starken Milchspendereflex haben, nur weil Ihre Brust manchmal einige kräftige oder unkontrollierte Milchstöße abgibt. Um einen starken Milchspendereflex beim Stillen zu erkennen, haben wir einige Hinweise für Sie zusammengestellt:
Ihr Baby ist beim Anlegen sehr unruhig, es hustet, schluckt hörbar oder lässt die Brust plötzlich los – ausgelöst durch den starken Milchfluss. Eine gute Stillposition, unterstützt durch ein Kissen, das wirklich Halt gibt, kann die Schwierigkeiten beim starken Milchspendereflex deutlich verringern.
Ihr Baby wirkt aufgebläht, hat Blähungen, grünen Stuhlgang oder leidet unter Koliken. Auch das kann ein Zeichen für einen starken Milchspendereflex sein. Zur Erklärung: Die Milch zu Beginn einer Stillmahlzeit enthält besonders viel Laktose, während die Milch am Ende fettreicher ist. Wenn die Milch zu schnell und zu stark fließt, hat das Baby das Gefühl, schneller satt zu sein, und hört auf zu trinken, bevor es von der fettreichen Hintermilch profitiert. Dadurch kann die große Menge an Laktose schwer verdaulich sein.
3. Wie kann man die Gefahr eines friedlichen Stillens verringern oder bewältigen?
Wenn Sie einen starken Milchspendereflex haben, können Sie ihn mit einigen Maßnahmen reduzieren oder kontrollieren:
Wählen Sie eine Stillposition, die sich angenehm anfühlt. Die Stillposition (BN) wird häufig bei starkem Milchspendereflex empfohlen. In dieser Position liegt die Mutter halb liegend oder auf dem Rücken und lässt ihr Baby spontan an ihrem Bauch saugen. Im Gegensatz zu anderen Stillpositionen liegen Kopf und Mund des Säuglings bei einem vorzeitigen Milchspendereflex höher als die Brustwarze und können diese leicht öffnen, damit die Milch herausfließen kann, anstatt sie schnell herunterzuschlucken. Das Baby kann seine Milchmenge besser regulieren.
Entgegen der landläufigen Meinung löst eine geringere Anzahl an Mahlzeiten das Problem des Milcheinschusses nicht; ganz im Gegenteil. Es ist besser, häufiger zu stillen, um die Milchmenge in der Brust der Mutter zu reduzieren, wodurch das Kind seine Nahrungsaufnahme besser kontrollieren kann.
Beim Stillen kann es zu mehreren Milchspendereflexen kommen, die stärksten treten jedoch oft zu Beginn der Stillmahlzeit auf. Deshalb können Sie die Milch vor dem Anlegen Ihres Babys mit der Hand auf ein Tuch ausdrücken, um den ersten Milchspendereflex zu vermeiden. Sobald dieser vorüber ist, legen Sie Ihr Baby zum Stillen in die gewünschte Position.
Wenn Sie bemerken, dass Ihr Kind hustet oder zu schnell trinkt, können Sie es auch kurz von der Brust nehmen, um ihm eine Pause zu gönnen und es zu beruhigen. Nachdem Sie die Milchspritzer, zum Beispiel mit einer Windel, abgewischt haben, können Sie es wieder an die Brust legen.
Auch das Stillen Ihres Babys gleich nach dem Aufwachen kann eine Lösung sein, da es dann sanfter und weniger stark saugt und der Milchspendereflex daher langsamer sein kann.
Versuchen Sie schließlich, bestimmte Elemente zu vermeiden, die Ihren Milchspendereflex verstärken können, wie etwa Milchauffangschalen, Kräutertees oder Nahrungsmittel, die die Laktation fördern.
Wenn Sie nach mehreren Wochen Stillbeginn keine Besserung feststellen und weiterhin das Gefühl haben, an Refluxkrankheit zu leiden, die Sie oder Ihr Baby belastet, wenden Sie sich an eine Stillberaterin.
Refluxkrankheit ist oft mit Hyperlaktation verbunden, dies ist jedoch nicht immer der Fall. Umgekehrt kann Hyperlaktation auch ohne Refluxkrankheit auftreten.
4. Das Mumade Stillkissen: Ein Verbündeter gegen Refluxkrankheit
Das Mumade Stillkissen mit seiner ergonomischen U-Form und dem gesteppten Öko-Tex-zertifizierten Baumwollbezug bietet optimale Unterstützung für Mutter und Baby. Es ermöglicht die optimale Positionierung des Säuglings in Brusthöhe und ermöglicht so ein ruhigeres und kontrollierteres Saugen. Dank des aufblasbaren Designs lässt sich die Härte individuell anpassen und bietet so individuellen Komfort. Diese zusätzliche Unterstützung kann plötzliche Bewegungen des Babys aufgrund übermäßigen Milchflusses reduzieren und trägt so zu einem ruhigeren Stillen bei Müttern mit Refluxkrankheit bei.
Hast du mit einem starken Milchspendereflex zu tun?
Für mich hat ein gutes Stillkissen und die passenden Produkte alles verändert.
Ich bin sicher, dass sie dir auch helfen werden!






